Patenschaften

Familie Klutschjuk

Die Familie Klutschjuk lebt in Swinjatsche, einem landwirtschaftlich geprägten Dorf in unmittelbarer Nähe von Chorochiv ( etwa 8 Km) und etwa 120 Km von Lviv/ Lemberg ( nördlich) entfernt.

Die Mutter Elena (14.06.1969), Vater Oleg (15.09.1970), Sohn Wodym (23.01.1998), die beiden Zwillinge Lisa und Sophie (19.02.2009), die Großmutter und die Schwester von Oleg leben gemeinsam auf dem Hof und betreiben die übliche Landwirtschaft dort mit einem Pferd, 2 Kühen und etwas Acker hinterm Haus. Vater Oleg arbeitet sporadisch in der ansässigen Asphaltfabrik, die länger geschlossen ist als sie tatsächlich funktioniert.

 

Familie Klutschjuk, Jürgen Baron und Dr. Roßberg

Das „Sorgenkind“ der Familie ist Wodym. Wodym hat entsprechend der Diagnose einen „Wasserkopf“, die es erforderlich macht künstliche Ventile in den Halsbereich einzusetzen, die das Abfließen des Gehirnwassers zu erleichtern. Diese Ventile werden aber laufend vom Körper abgestoßen, so dass immer wieder neue OP’s notwendig sind. Mittlerweile haben diese Behandlungen das gesamte „Geburtengeld“ für die Zwillinge verbraucht.
Neuzeitlich ist auch eines der Zwillinge (Lisa) an der selben Krankheit erkrankt und operiert werden musste, so dass die Familie nur noch damit beschäftigt ist, irgendwie die Behandlungsgelder für die erkrankten Kinder zusammen zu bekommen.
Ohne die übliche Selbstversorgung durch den Betrieb der kleinen Landwirtschaft würde auch diese Familie am Rande eines Existenzminimums leben müssen.

Interessiert durch unsere Internetpräsentation hat sich die Familie Schwartz-Kachmar Familie Schwartz-Kachmaraus Luxemburg dieser Familie angenommen und unterstützt sie durch monatliche Spenden. Da die Familie selbst Wurzeln in der Ukraine hat, ist auch die Situation der medizinischen Versorgungslage dort bekannt.

Die Kinder Lisa und Wodym der Familie Klutschjuk müssen weiterhin mit ihren Krankheiten umgehen lernen ( Hydrocephalus ). Während wir Lisa schon vor einigen Jahren mit einem gespendeten Ventil der Firma Miethke aus Potsdam versorgen konnten, entschied die Familie bei Wodym auf Druck des Arztes abermals ein ukrainisches System operieren zu lassen. Dies erwies sich als Fehler, Wodym lebte seither mit kaum zu ertragenen Kopfschmerzen.

Eine abermalige Nachfrage bei der Firma Miethke führte zu einer weiteren Spende eines entsprechenden Ventilsystems. Dieses wurde im Juni 2018 eingesetzt . Nach unseren Informationen ist der Junge seit dem schmerzfrei.

Kontakt

Medizinische Hilfe für die Ukraine e.V.

Ansprechpartner
Herr Jürgen Baron
Schinkelstraße 20

17268 Templin

Telefon: (03987) 409510